Rektor Heinrich Goetz blickt gern auf die 25 Jahre zurück: „Ich danke Leiter Gottfried Fuhrmann und seinen Mitarbeitenden, dass es allen gelungen ist, im Pauline Fischer-Haus eine Atmosphäre zu schaffen, in der Menschen bis ins hohe Alter individuell und selbstständig leben können. Unsere Mitarbeitenden lieben die ihnen anvertrauten Menschen und das spüren diese.“ Götz appelliert anlässlich des Jubiläums aber auch an die Politik, die finanzielle Ausstattung der Pflege zu verbessern. Die Finanzierung sei nicht im gleichen Verhältnis zu den Anforderungen des Gesetzgebers gestiegen. Die besondere Leistung der Pflegekräfte verdiene mehr Anerkennung.
Das Team um Einrichtungsleiter Gottfried Fuhrmann ist stolz auf das besondere Wohn- und Betreuungskonzept für die vielfach an Demenz erkrankten Bewohner: Es bezieht alle Mitarbeitenden ein – von der Hauswirtschaft über die Pflege bis zur Tagesbetreuung. Alle Abläufe werden gemeinsam geplant.
„Wir wollen, dass sich unsere Bewohner und Bewohnerinnen jederzeit wohl und sicher fühlen“, erklärt Fuhrmann. Er leitet das Pauline Fischer-Haus seit 2009. Sein Credo lautet: Auch unter schwierigen Rahmenbedingungen sollen die Menschen in der diakonischen Einrichtung optimal versorgt werden. Fuhrmann legt zudem großen Wert auf die systematische Fortbildung aller Mitarbeitenden.
Das Pauline Fischer-Haus bietet 94 Plätze auf vier Wohnebenen, 64 Einzelzimmer mit eigenem Bad und Balkon können individuell mit eigenen Möbeln eingerichtet werden. Darüber hinaus gibt es 15 Zweibettzimmer. Die Bewohner und Bewohnerinnen schätzen besonders das vielfältige Angebot an sozialen und künstlerischen Aktivitäten. So haben sie zum Beispiel vor kurzem einen italienischen Abend gefeiert und ein herbstliches Wandbild gestaltet. Das geistliche Leben in Andachten, Gesprächsrunden und persönlicher Seelsorge durch die Pfarrerin ist den Bewohnern sehr wichtig!
