Aus Liebe zu den Menschen

Klaus und Ursula Bergmann Stiftung

Die unterschiedlichsten Motive veranlassen Menschen zur Gründung einer Stiftung. Natürliche Personen sind häufig von dem Wunsch geleitet, mit der Gründung einer Stiftung etwas Gutes zu tun. Sie errichten dazu meist eine gemeinnützige Stiftung.
Die Gründung beginnt mit der Vorüberlegung, ob die Rechtsform einer Stiftung überhaupt geeignet ist, für das von Ihnen geplante Vorhaben.
Zu den grundlegenden Voraussetzungen gehört, sich über das auf das zu übertragende Vermögen Gedanken zu machen und dabei die konkrete Vermögenssituation im Blick zu behalten:
Welches Vermögen soll schon bei der Gründung auf die Stiftung übergehen? Welchen Besitz möchte sich der Stifter zurückbehalten? Oder sind Zwischenschritte sinnvoll, d.h. einerseits die Übertragung des Vermögens (z.B. Immobilien), andererseits aber die Zurückbehaltung eines Nutzungsrechtes (z.B. Wohnrecht)? Und wie ist zu verfahren, wenn nicht nur Privatvermögen existiert, sondern auch Betriebsvermögen, beispielsweise Beteiligungen an Unternehmen?

Auch der Zeitpunkt des Vermögensübergangs ist von Bedeutung: Dabei ist zu beachten, dass der Stifter nicht schon zum Zeitpunkt der Gründung sein gesamtes Vermögen aus der Hand gibt, sondern zunächst einmal einen Teil davon überträgt.
Die übrigen Vermögenswerte können dann im Todesfall nachfolgen. Steuerlich wiederum kann der umgekehrte Weg sinnvoller sein, d.h. eine Erhöhung der zu Lebzeiten übergehenden Vermögenswerte zu Lasten des Anteils, welcher der Stiftung erst im Todesfall zufließen würde.

Besonders wichtig ist die Gestaltung der Stiftungssatzung. Entscheidend hierbei ist, dass die Satzung auf die persönliche Situation zugeschnitten ist. Das gilt bei der Gründung einer Stiftung noch viel mehr als bei allen anderen Rechtsformen, da - jedenfalls im Fall einer rechtsfähigen Stiftung - eine Stiftungssatzung nach Errichtung kaum oder zumindest nur unter erschwerten Voraussetzungen zu verändern ist.
Ist die individuelle Stiftungssatzung aufgesetzt, folgt die Abstimmung mit der Stiftungsaufsichtsbehörde (meist die zuständige Regierungsbehörde) - im Fall einer sorgfältig gestalteten Satzung ist das in der Regel eine Formalität.
Bei der Gründung einer Stiftung mit sehr geringem Stiftungskapital oder bei Stiftungen mit nicht liquidem Vermögen (z.B. reines Immobilienvermögen), kann die Abstimmung aber auch einmal etwas mehr Zeit beanspruchen.
Wer für sein Vorhaben, aus welchen Gründen auch immer, einen einfacheren Weg wählen will, kann dies durch eine sog. Zustiftung zu einer vorhandenen Stiftung, entweder testamentarisch oder noch zu Lebzeiten, verwirklichen.
Die Klaus und Ursula Bergmann Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, die Altenhilfe im Pauline-Fischer-Haus zu unterstützen. Die Erträge werden jährlich ausgeschüttet und nach den Vorschlägen der Verwaltung Projekten, bzw. Maßnahmen zugeführt, die insbesondere der Pflege der Heimbewohner zugutekommen.

Nähere Informationen sind auch von Rektor Heinrich Götz, Telefon 3160-6204, oder Kfm. Vorstand Claus Boldt, Telefon 3160-6212, erhältlich.

Spendenkonto
Klaus und Ursula Bergmann Stiftung
IBAN: DE97 7205 0000 0240 3230 22
BIC: AUGSDE77XXX
Kreditinstitut: Stadtsparkasse Augsburg
Zweck: Spende