Das gemeinsame Spielen kann dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und Ängste zu überwinden, berichtet Schwester Regina, die sich derzeit in Augsburg aufhält. Zwei Gruppen soll der Montessori-Kindergarten haben. Sie hofft darauf, dass der Plan bald umgesetzt werden kann. Integration ist wichtig für die Kleinkinder, die nur bis zum Alter von fünf Jahren in der Ushirika wa Neema bleiben können. Sie müssen lernen, Kontakte aufzubauen. Der Kindergarten soll ihr Tor in eine größere Welt sein. Derzeit leben im Waisenhaus 38 Kinder in drei Gruppen, jeweils für Babys, Krabbelkinder und Kindergartenkinder.
Die Schwesternschaft Ushirika wa Neema wurde 1979 von Augsburg aus gegründet. Sie hat 70 Diakonissen, von denen 50 im Konvent leben und 20 in ihren Einsatzorten, zum Beispiel als Managerin in einem kirchlichen Hotel, als Pfarrerin im Retreat-Zentrum. Auch Landwirtinnen, Buchhalterinnen, Schneiderinnen für kirchlichen Bedarf und eine Elektrikerin sind unter den Schwestern. Die meistern aber arbeiten für Kinder – als Lehrkräfte im Montessori-Seminar und anderen Schulen.
Wenn Sie den neuen Kindergarten im Waisenhaus unterstützen wollen, können sie das mit einer Spende auf folgendes Konto tun.
Spendenkonto: Evangelische Diakonissenanstalt Augsburg, IBAN: DE69 7205 0000 0000 361 337, BIC: AUGSDE77XXX bei der Stadtsparkasse Augsburg.
